Druckveredelung

Als Partner vieler Offsetdruckereien hat sich Klenke einen Namen gemacht für exzellente Druckveredelung. Durch unsere Formatvielfalt können wir fast jedes Produkt weiterverarbeiten. Dabei bekommen wir die in Offset vorgedruckten Bögen angeliefert und fügen dann das zu, was gewünscht ist:

  • Relieflacke heben Texte und Formen besonders hervor und lassen sie in der Hand des Betrachters fühlbar werden. Dieses haptische Moment ist gerade für Visitenkarten interessant, um so die Verweildauer der Aufmerksamkeit zu steigern. Und das ist eigentlich der Zweck fast aller Druckveredelung: ein synästhetisches Feuerwerk zu starten, das die Sinne irritiert und fasziniert und so ein höheres Niveau an Emotionalität anzusprechen, als das durch Wort und Bild möglich ist. Gerade schnöde Texte wie Namen werden so in den Vordergrund katapultiert.
  • Glanzlacke sind eine sehr beliebte Form der Weiterverarbeitung von Offsetdrucken durch den Siebdruck. Durch diese glänzenden Spots (Flecke) wird eine starke Kommunikation mit dem Umgebungslicht hergestellt, und das Druckprodukt fängt an zu leben. Je nach Neigungswinkel des Druckes und je nach Lichteinfall glänzt es aus unterschiedlichen Ecken, und manchmal wird das eine, dann das andere hervorgehoben. Bei allen Lacken ist es der reduzierte, wohldosierte Umgang mit den Möglichkeiten, der den höchsten Effekt erzielt. Eine Spotlackierung kann Wunder wirken. Wenn allerdings die ganze Fläche lackiert wird, spricht man nicht mehr von einem besonderen Effekt, sondern von einer Schutzlackierung, um die Farbe vor mechanischen Einflüssen zu schützen
  • Duftlack bietet sich dann an, wenn das Druckbild einen bestimmten Duft bildlich darstellt, wie z.B. eine Planze, Frucht, etc. Die Aufforderung, durch Reiben einer bestimmten Stelle die Freisetzung von Duftstoffen zu aktivieren, führt zu einer intensiven Beschäftigung auch mit dem Inhalt des Druckes. Die Postkarte, die Broschüre, der Kalender erhält eine neue Relevanz im Bereich der spielerischen Lust des Betrachters, und die Inhalte werden en passant, eher im Nebengeschehen wahr- und aufgenommen, während man den Zauber der Duftlack-Effekte spielerisch erlebt.
  • Rubbelfelder versprechen Geheimnis und dessen Aufdeckung. Was verbirgt sich hinter der Abdeckung, die man mit einer Münze, einem Schlüssel oder dem Fingernagel aufkratzen kann. Oft werden Rubbelfelder eingesetzt, um ein Gewinnspiel attraktiv zu machen.


  • Auf Plastikkarten werden Unterschriftsfelder zur Validierung bzw. Verifzierung genutzt. Siebdrucktechnisch wird eine Farbe aufgedruckt, die Kugelschreibertinte sicher aufnimmt und nicht – wie bei Plastikkarten ansonsten der Fall – abstößt. So lässt sich die Stabilität und Resistenz von Plastikkarten mit der Farbaufnahmefähigkeit eines Unterschriftenfeldes verbinden.
  • Softtouch-Lacke sind vielleicht die irritierendste Form haptischer Lacke: Sie fühlen sich ganz weich und warm an wie flauschiges Textil. Kein Wunder, dass man nicht davon lassen kann, diese Lackierung mit den Fingern zu umspielen und sich von der untypischen Anmutung auf einem Papierprodukt berauschen zu lassen. Mit diesen Außergewöhnlichkeiten kann man sich abheben von der Normalität und dem Erwarteten, von dem bis zum Überdruss vorhandenen Einerlei moderner Werbe- und Informationsmedien.

Sicherlich der häufigste Fall von Druckveredelung besteht im Hinzufügen von Sonderfarben. Silber- und Goldtöne kommen im Offsetverfahren oft wenig brilliant und arm an Persönlichkeit rüber. Die Sattheit des Farbauftrages im Siebdruck schafft hier ganz andere Möglichkeiten. Knallige Farben im Neonbereich sind ein anderes Beispiel für Siebdruck-Sonderfarben. Grunsätzlich gilt, dass man durch Siebdruckfarben einen besonders starken Eindruck erzielen kann durch die Kraft und Sattheit der Farbigkeit.

Aber nicht nur Farben und Lacke lassen sich verdrucken, sondern auch Klebstoffe. Diese Möglichkeiten nutzen wir, um ganz gezielt und dezidiert Klebstoff an bestimmten Stellen aufzubringen, um dann nachher – in der Regel in händischen Prozessen – Stoffe oder Dinge daran festzukleben. Auf dieses Weise werden feine Stoffe wie Sand, Körner, Samen etc. integriert. Aber auch das Aufkleben von anderen Papieren oder Folien wird so vorbereitet. Tatsächlich kann man sehr kuriose, überraschende Materialkombinationen erzielen.


Thomas Lutterkordt
Kundenbetreuung und Beratung

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